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Historische Gasthäuser
Bankholzen
Landgasthof Zum Sternen
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Landgasthof Zum Sternen




Dass hier noch Tradition gelebt wird macht den Bankholzer "Sternen" und seine Wirtsleute so sympathisch. Dieser Landgasthof hat zudem eine interessante Geschichte und geradezu klassische Rolle in der Hörigemeinde Bankholzen. Dies möchten wir in den Texten weiter unten sowie den Kapiteln Die Wirtsleute und Geschichte näher beschreiben.
Bild vergrößern Besucher finden heute einen regional authentischen badischen Gasthof vor, der selbstverständlich
Bild vergrößern alle zeitgerechten Standards in Küche, Unterkunft und Komfort bereit hält.
Bild vergrößern Im Landgasthof zum Sternen wird die Tradition sehr bewusst gepflegt. Dazu gehören neben persönlichen Erinnerungen viele Fotoalben,
Bild vergrößern die ein herrliches Zeitbild des neu erwachenden Tourismus der 1960er Jahre vermitteln.

Die Französische Revolution und Johann Evangelist Bohner

... haben vielleicht ein bisschen mehr als lediglich das Geburtsjahr 1789 gemeinsam. Denn J.E. Bohner war neben seinem Amt als Bürgermeister auch ein wenig "Gastro - Revolutionär". Baute er doch bereits 1830, als noch niemand an eine evtl. steigende Nachfrage für Bewirtungsdienste dachte, direkt auf der Straßenseite gegenüber seiner bisherigen, eher einfachen, Tafernwirtschaft ("Haus am Bach"), den neuen, "nobleren", Gasthof zum Sternen. Für dieses solide, bestens ausgestattete Haus erhielt Bohners Sohn Sebastian im Dezember 1883 die offizielle Schankerlaubnis. 1902 gab es dann für dessen Sohn, Franz Bohner, bereits die erweiterte Konzession für alle gastronomischen Dienstleistungen.

Seither wird dieser Traditionsgasthof ununterbrochen von Familie Bohner bewirtschaftet - siehe Kapitel Die Wirtsleute. "Der Sternen gehört genauso zu Bankholzen wie die Kirche", sagen übrigens die Einheimischen.

In einer kleinen Tourismusbroschüre des Jahres 1920
...beschreibt Joseph Zimmermann die Halbinsel Höri am Bodensee. Als einziges Gasthaus in Bankholzen (das änderte sich erst 1927) ist darin der "Sternen" verzeichnet. Einen Auszug dieses Zeitdokuments bieten wir als Download an. Er enthält die zeitgenössische Grafik eines später dann NS belasteten Künstlers (Boeschenstein). Den Link finden Sie hier, gleich unterhalb der beiden Bilder vom "Stillleben" in der Gaststube.


Ob Sie mit dem Auto via A81 oder dem Zug (bis Radolfzell, dann Bus) anreisen ist für das letzte Teilstück unerheblich. Der Weg zum "Sternen" führt zwischen Radolfzell und Moos immer durch das Aachried mit seiner herrlichen Pappel-Allee (s. Bild unten, Mitte - rechts, um 1930).
Bild vergrößern Die Lage auf der berühmten "Künstler - Halbinsel" Höri
Bild vergrößern Anreise mit dem Zug via Bahnhof Radolfzell
Bild vergrößern Bankholzen ist auf dieser historischen Übersichtstskarte markiert...
Bild vergrößern Die herrliche Pappelallee, hier um 1950

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Bilder: Bohner-Seibold, Ebner
Bild vergrößern In Reiseführern Anfang des 20. Jahrhunderts und füher wird Bankholzen eher selten erwähnt,
Bild vergrößern Ende der 1920er Jahre wird -z.B. im "Verkehrsbuch Baden"- der Sternen bereits explizit genannt.

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